Kategorie: Exkursionen 2018

Fotoreise nach Rotterdam

Die Lichtfänger unterwegs
in Rotterdam
vom 27. – 30. September

Treffpunkt der Lichtfänger ist am Donnerstag Abend im Hostel.
Nach und nach trudeln wir ein und verteilen uns auf die Zimmer.
Einige gehen noch zum Bahnhof, der Central Station.

Nach dem gemeinsamen Frühstück brechen wir in kleinen Gruppen auf Rotterdam fotografisch zu entdecken. Die Schwerpunkte sind dabei natürlich Architektur und Street. Die berühmten Brücken und Häuser laden zum Erarbeiten der eigenen fotografischen Perspektive ein. Teilweise treffen wir uns am Quai zur Langzeitbelichtung der Erasmusbrücke. Ein langer Tag mit vielen Kilometern Fußweg. Aber durchaus lohnenswert.

Bei einem gemeinsamen Abendessen beschließen wir den Tag.
Obwohl, einige kehren nochmal zum Quai zurück und treffen sich zu Nachtaufnahmen der Erasmusbrücke.

Am Samstag geht die Erkundung weiter.
Am Vormittag treffen wir uns zur Hafentour, etwas Pause vom Laufen schadet nicht und ermöglicht uns zudem einen anderen Blick auf Rotterdam und den Hafen. Anschließend geht es wieder durch die Stadt. Zu Fuß oder per Straßen- oder U-Bahn geht die Erkundung weiter.

Zum Abend haben wir uns auf zwei Treffpunkte aufgeteilt, je nach Interesse an der Willemsbrug und dem Euromast, um die Abend bzw. die blaue Stunde zu erleben.

Am Rückreisetag machen wir noch einen Stopp an den Windmühlen von Kinderdijk.

Eine Auswahl einiger Exkursions-Bilder findet ihr hier…

Wildpferde im Merfelder Bruch und Westruper Heide

Dülmener Pferde und Westruper Heide

Ausflug der Lichtfänger am 18.08.2018

Wir stehen am Wasserloch bei den Dülmener Wildpferden. Wir frieren. In diesem heissen Sommer sind wir auf die frische Morgenluft nicht vorbereitet. Anscheinend sind auch die Pferde noch nicht Energie geladen. Vereinzelt kommt ein Pferd, trinkt und trabt wieder zur Gruppe zurück, die an einem riesigen Heuhaufen beisammen steht. Durch die monatelang anhaltende Trockenheit müssen die Pferde zugefüttert werden.

Wir, das sind Tanja, Roswitha, Dietmar, Thorsten und ich (Margit) sind etwas ratlos, denn wir sind zum Fotografieren gekommen, aber hier herrscht „tote Hose“.

Die Situation verändert sich dann mit zunehmender Sonnenkraft doch ziemlich schnell. Es kommt Bewegung in die Herde. Das Wasserloch wird mehr und mehr bevölkert, so dass sich für uns gute Fotomotive ergeben. Tanja möchte uns alle übertreffen. Sie stapft barfuß ins Wasser und versucht sich (ob mit oder ohne Erfolg, weiß nur sie) als Pferdeflüsterin.

Mittags fahren wir zur 20 km entfernten Westruper Heide, dem heute eigentlichen Ausflugsziel vom Lichtfänger-Club. Die Heide ist wegen der regenlosen Sommerzeit nicht zum Blühen gekommen. Sie zeigt die übliche Landschaft, die es im ganzen Jahr zu sehen gibt. Dies war der Grund, weshalb wir die Dülmener Pferde im Merfelder Bruch hinzugefügt haben.

Nach einem gemütlichen Mittagessen geht unser Spaziergang unter der nun wieder gnadenlos scheinenden Sonne durch die Heide. Da, wo eigentlich das rot blühende Heidekraut seine Pracht entfalten sollte, sind nur rostbraune Flecken zu sehen. Das fotografische Auge findet trotzdem das eine oder andere schöne Motiv. Wie unterschiedlich das fotografische Sehen sein kann, beweisen unsere Fotos, die beim gemeinsamen Rundgang entstehen.

Wir hoffen, dass die Heide im kommenden Jahr ihre volle Blüte zeigt …..wir kommen!

Externsteine im Teutoburger Wald

Gruppenbild bei den Externsteinen

Externsteine

Am 05. April 2018 machten wir (Sabine, Roswitha, Heike, Reinhardt, Dietmar mit Frau, Karsten, Tanja und als Interessierter Ralph) uns auf zu den Externsteinen in Horn-Bad Meinberg.

Dort angekommen war um 10 Uhr morgens noch nicht viel los, was das Fotografenherz erfreute, da wir so die riesigen Felsbrocken fast für uns hatten.

Die markanten, ca. 40 Meter hoch aufragenden Felsformationen sind allerdings in den Osterferien ein beliebtes Ausflugsziel und wir hatten ein Traumwetter, daher hielt die Ruhe nicht lange an und ganze Scharen von Besuchern stürmten auf das Gelände.

Wir drehten also bei angenehmen Temperaturen unsere Runden auf dem Gelände und schauten nach schönen Perspektiven auf die Steine und kraxelten auch auf steilen engen Treppen auf beide Felsbrocken, um auch von oben das Gebiet zu sehen und weitere Möglichkeiten für interessante Bilder zu bekommen

Zwischendurch trafen wir uns zum gemeinsamen Mittagessen in einem ansässigen Restaurant, wobei bereits gemachte Bilder gezeigt und über sie gefachsimpelt wurde.

Gestärkt drehten wir eine zweite Runde und traten nachmittags die rund eineinhalbstündige Heimreise an.

Tanja

DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund

Exkursion zur DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund (oder warum der Duisburger Zoo nicht besucht wurde)

 

Am 17. März habe ich (Ansgar) meinen Termin für die Exkursion zum Duisburger Zoo.

Einen Zoo im März besuchen kann funktionieren. Oder auch nicht. Im März ist es bekanntlich nicht soooo warm. Im langjährigen Mittel sollten es ca. 3,5°C warm sein. Es ist aber auch schon mal 15°C warm gewesen. Und Niederschlag ist nun auch nicht so ungewöhnlich am Ende des ersten Quartals. Für 2018 war das Wetter nicht so stabil. Bei dem Lichtfängertreffen am 06. März ist auf jeden Fall keine verlässliche Vorschau für den 17. März möglich. Daher habe ich ein Alternativ-Ziel mir heraus gesucht – die DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund. (Da war ich noch nicht und ich habe schon viele tolle Fotos von da gesehen.)

Bei den Lichtfängern gibt es sowohl für den Zoo als auch für die DASA Befürworter und Gegner. Aber bei 17 Mitgliedern wird man es selten allen recht machen können. Der Termin steht schon lange im Kalender – es können auch recht viele.

Denkste.

Einen Faktor hab ich komplett übersehen – die Grippewelle. Im März 2018 ist die Influenza-Aktivität deutlich erhöht. Eine Woche vor dem Exkursionstermin sind die ersten Krankmeldungen eingetrudelt – von 17 Mitgliedern ist mehr als die Hälfte außer Gefecht gesetzt. Das hat sich bis zum Samstag dann auch auf Drei-Viertel erhöht. Es bleiben 4 Lichtfänger.

Der nächste Faktor ist und bleibt das Märzwetter. Am Samstag wird es trocken bleiben – das ist toll. Aber Temperaturen um dem Gefrierpunkt ist für Fotografen vielleicht noch in Ordnung, wenn man sich dick einpackt. Aber Tiere sind bei den Temperaturen doch eher in ihren Innenställen zu finden. Das ist wiederum bei den Außentemperaturen für Fotografen nicht so in Ordnung. Das viele Glas in den Objektiven kann man gar nicht so temperiert halten, dass es beim Wechsel des Tierhauses nicht beschlägt. Somit brauch man einiges mehr an Aufenthaltszeit, um erstmal die Kamera und die Objektive zu akklimatisieren. Funktioniert nicht wirklich.

Also zur DASA!

Von den vieren sind dann nochmal 50% ausgefallen, da sie schon öfters in der DASA waren und die nicht noch einmal besuchen wollten. Bleiben zwei. Sabine und ich. Und Nicole – als nicht-Lichtfänger.

In der DASA war es übrigens schön warm. Jacke ausziehen und in die Gaderobenschließfächer stopfen. Für alle, die noch nicht da waren – nehmt einen nicht zu großen Rucksack mit. In der DASA sind große Rucksäcke nicht erlaubt. Kleine Rucksäcke dürfen aber mit einem „Erlaubnis“-Bändchen mitgenommen werden. Dann bekommt man immer einen aufmerksamen Blick eines Museums-Guide, der das „Erlaubnis“-Bändchen dann aber sieht und einen in Ruhe lässt.

Stative dürfen auch mitgenommen werden. In der FAQ steht dazu: „Beim Einsatz von Stativen dürfen weder Menschen gefährdet oder geschädigt noch das Gebäude oder Exponate beschädigt werden.“ Hmm…,  was so einige Fotografen doch alles mit ihrem Stativ anstellen? Ich nutze es irgendwie nur zum fotografieren. Komisch.

Nach ca. 5 Stunden haben wir dann genug für den Tag gehabt. Das Museum ist wirklich einen Besuch wert.

Ansgar