Kategorie: Exkursionen u. Reisen

Mini-Exkursion in den Rombergpark

Manchmal kommt es anders als man denkt…

Geplant war für den 02. März ein selbst-organisierter Fotomarathon in Dortmund als Exkursion.

Familienfeiern, Urlaub und Krankheit ließen die Teilnehmerzahl allerdings kläglich schrumpfen, so dass kurz und knapp umgeplant wurde.

Wir machten uns also zu dritt (Roswitha, Tanja und Thorsten) auf in den Rombergpark, um zu schauen, was sich frühlingstechnisch schon so tut.
Einen kleinen Auszug von Bildern zeigen wir hier.

Oster-Entchen
Entchen
Lila
Wasserbäume

Fotoreise nach Rotterdam

Die Lichtfänger unterwegs
in Rotterdam
vom 27. – 30. September

Treffpunkt der Lichtfänger ist am Donnerstag Abend im Hostel.
Nach und nach trudeln wir ein und verteilen uns auf die Zimmer.
Einige gehen noch zum Bahnhof, der Central Station.

Nach dem gemeinsamen Frühstück brechen wir in kleinen Gruppen auf Rotterdam fotografisch zu entdecken. Die Schwerpunkte sind dabei natürlich Architektur und Street. Die berühmten Brücken und Häuser laden zum Erarbeiten der eigenen fotografischen Perspektive ein. Teilweise treffen wir uns am Quai zur Langzeitbelichtung der Erasmusbrücke. Ein langer Tag mit vielen Kilometern Fußweg. Aber durchaus lohnenswert.

Bei einem gemeinsamen Abendessen beschließen wir den Tag.
Obwohl, einige kehren nochmal zum Quai zurück und treffen sich zu Nachtaufnahmen der Erasmusbrücke.

Am Samstag geht die Erkundung weiter.
Am Vormittag treffen wir uns zur Hafentour, etwas Pause vom Laufen schadet nicht und ermöglicht uns zudem einen anderen Blick auf Rotterdam und den Hafen. Anschließend geht es wieder durch die Stadt. Zu Fuß oder per Straßen- oder U-Bahn geht die Erkundung weiter.

Zum Abend haben wir uns auf zwei Treffpunkte aufgeteilt, je nach Interesse an der Willemsbrug und dem Euromast, um die Abend bzw. die blaue Stunde zu erleben.

Am Rückreisetag machen wir noch einen Stopp an den Windmühlen von Kinderdijk.

Eine Auswahl einiger Exkursions-Bilder findet ihr hier…

Wildpferde im Merfelder Bruch und Westruper Heide

Dülmener Pferde und Westruper Heide

Ausflug der Lichtfänger am 18.08.2018

Wir stehen am Wasserloch bei den Dülmener Wildpferden. Wir frieren. In diesem heissen Sommer sind wir auf die frische Morgenluft nicht vorbereitet. Anscheinend sind auch die Pferde noch nicht Energie geladen. Vereinzelt kommt ein Pferd, trinkt und trabt wieder zur Gruppe zurück, die an einem riesigen Heuhaufen beisammen steht. Durch die monatelang anhaltende Trockenheit müssen die Pferde zugefüttert werden.

Wir, das sind Tanja, Roswitha, Dietmar, Thorsten und ich (Margit) sind etwas ratlos, denn wir sind zum Fotografieren gekommen, aber hier herrscht „tote Hose“.

Die Situation verändert sich dann mit zunehmender Sonnenkraft doch ziemlich schnell. Es kommt Bewegung in die Herde. Das Wasserloch wird mehr und mehr bevölkert, so dass sich für uns gute Fotomotive ergeben. Tanja möchte uns alle übertreffen. Sie stapft barfuß ins Wasser und versucht sich (ob mit oder ohne Erfolg, weiß nur sie) als Pferdeflüsterin.

Mittags fahren wir zur 20 km entfernten Westruper Heide, dem heute eigentlichen Ausflugsziel vom Lichtfänger-Club. Die Heide ist wegen der regenlosen Sommerzeit nicht zum Blühen gekommen. Sie zeigt die übliche Landschaft, die es im ganzen Jahr zu sehen gibt. Dies war der Grund, weshalb wir die Dülmener Pferde im Merfelder Bruch hinzugefügt haben.

Nach einem gemütlichen Mittagessen geht unser Spaziergang unter der nun wieder gnadenlos scheinenden Sonne durch die Heide. Da, wo eigentlich das rot blühende Heidekraut seine Pracht entfalten sollte, sind nur rostbraune Flecken zu sehen. Das fotografische Auge findet trotzdem das eine oder andere schöne Motiv. Wie unterschiedlich das fotografische Sehen sein kann, beweisen unsere Fotos, die beim gemeinsamen Rundgang entstehen.

Wir hoffen, dass die Heide im kommenden Jahr ihre volle Blüte zeigt …..wir kommen!

Externsteine im Teutoburger Wald

Gruppenbild bei den Externsteinen

Externsteine

Am 05. April 2018 machten wir (Sabine, Roswitha, Heike, Reinhardt, Dietmar mit Frau, Karsten, Tanja und als Interessierter Ralph) uns auf zu den Externsteinen in Horn-Bad Meinberg.

Dort angekommen war um 10 Uhr morgens noch nicht viel los, was das Fotografenherz erfreute, da wir so die riesigen Felsbrocken fast für uns hatten.

Die markanten, ca. 40 Meter hoch aufragenden Felsformationen sind allerdings in den Osterferien ein beliebtes Ausflugsziel und wir hatten ein Traumwetter, daher hielt die Ruhe nicht lange an und ganze Scharen von Besuchern stürmten auf das Gelände.

Wir drehten also bei angenehmen Temperaturen unsere Runden auf dem Gelände und schauten nach schönen Perspektiven auf die Steine und kraxelten auch auf steilen engen Treppen auf beide Felsbrocken, um auch von oben das Gebiet zu sehen und weitere Möglichkeiten für interessante Bilder zu bekommen

Zwischendurch trafen wir uns zum gemeinsamen Mittagessen in einem ansässigen Restaurant, wobei bereits gemachte Bilder gezeigt und über sie gefachsimpelt wurde.

Gestärkt drehten wir eine zweite Runde und traten nachmittags die rund eineinhalbstündige Heimreise an.

Tanja

DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund

Exkursion zur DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund (oder warum der Duisburger Zoo nicht besucht wurde)

 

Am 17. März habe ich (Ansgar) meinen Termin für die Exkursion zum Duisburger Zoo.

Einen Zoo im März besuchen kann funktionieren. Oder auch nicht. Im März ist es bekanntlich nicht soooo warm. Im langjährigen Mittel sollten es ca. 3,5°C warm sein. Es ist aber auch schon mal 15°C warm gewesen. Und Niederschlag ist nun auch nicht so ungewöhnlich am Ende des ersten Quartals. Für 2018 war das Wetter nicht so stabil. Bei dem Lichtfängertreffen am 06. März ist auf jeden Fall keine verlässliche Vorschau für den 17. März möglich. Daher habe ich ein Alternativ-Ziel mir heraus gesucht – die DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund. (Da war ich noch nicht und ich habe schon viele tolle Fotos von da gesehen.)

Bei den Lichtfängern gibt es sowohl für den Zoo als auch für die DASA Befürworter und Gegner. Aber bei 17 Mitgliedern wird man es selten allen recht machen können. Der Termin steht schon lange im Kalender – es können auch recht viele.

Denkste.

Einen Faktor hab ich komplett übersehen – die Grippewelle. Im März 2018 ist die Influenza-Aktivität deutlich erhöht. Eine Woche vor dem Exkursionstermin sind die ersten Krankmeldungen eingetrudelt – von 17 Mitgliedern ist mehr als die Hälfte außer Gefecht gesetzt. Das hat sich bis zum Samstag dann auch auf Drei-Viertel erhöht. Es bleiben 4 Lichtfänger.

Der nächste Faktor ist und bleibt das Märzwetter. Am Samstag wird es trocken bleiben – das ist toll. Aber Temperaturen um dem Gefrierpunkt ist für Fotografen vielleicht noch in Ordnung, wenn man sich dick einpackt. Aber Tiere sind bei den Temperaturen doch eher in ihren Innenställen zu finden. Das ist wiederum bei den Außentemperaturen für Fotografen nicht so in Ordnung. Das viele Glas in den Objektiven kann man gar nicht so temperiert halten, dass es beim Wechsel des Tierhauses nicht beschlägt. Somit brauch man einiges mehr an Aufenthaltszeit, um erstmal die Kamera und die Objektive zu akklimatisieren. Funktioniert nicht wirklich.

Also zur DASA!

Von den vieren sind dann nochmal 50% ausgefallen, da sie schon öfters in der DASA waren und die nicht noch einmal besuchen wollten. Bleiben zwei. Sabine und ich. Und Nicole – als nicht-Lichtfänger.

In der DASA war es übrigens schön warm. Jacke ausziehen und in die Gaderobenschließfächer stopfen. Für alle, die noch nicht da waren – nehmt einen nicht zu großen Rucksack mit. In der DASA sind große Rucksäcke nicht erlaubt. Kleine Rucksäcke dürfen aber mit einem „Erlaubnis“-Bändchen mitgenommen werden. Dann bekommt man immer einen aufmerksamen Blick eines Museums-Guide, der das „Erlaubnis“-Bändchen dann aber sieht und einen in Ruhe lässt.

Stative dürfen auch mitgenommen werden. In der FAQ steht dazu: „Beim Einsatz von Stativen dürfen weder Menschen gefährdet oder geschädigt noch das Gebäude oder Exponate beschädigt werden.“ Hmm…,  was so einige Fotografen doch alles mit ihrem Stativ anstellen? Ich nutze es irgendwie nur zum fotografieren. Komisch.

Nach ca. 5 Stunden haben wir dann genug für den Tag gehabt. Das Museum ist wirklich einen Besuch wert.

Ansgar

Ausstellung 2017

Ausstellung in der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf – 2017

Im Mai 2017 wurde die Idee geboren, eine Foto-Ausstellung zu präsentieren.
Die Idee dahinter war, dass wir uns als neu gegründeter Fotoclub bekannt machen und natürlich auch der breiten Öffentlichkeit unsere Bilder zeigen können.

Nur wer sollte uns Räumlichkeiten zur Verfügung stellen? Viele Möglichkeiten wurden in den Raum geworfen und manche auch direkt wieder verworfen. Letztendlich bot sich die Möglichkeit, für neun Tage im Haus A der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf einen Raum zu bekommen. (Vielen Dank an Herrn Schäfer, Museumleiter Iserlohn, für das entgegengebrachte Vertrauen!).
Der Raum war perfekt und bot genug Platz für unsere Bilder. Weiß geputzte Wände, viel Glas, das alte Fachwerkhaus in den Anbau integriert… ein tolles Ambiente! Über einen Flur, auf dem wir während der Vernissage über einen Beamer unsere Clubmitglieder vorstellen wollen, kommt man in eine Küche, in der wir dann auch genügend Getränke kaltstellen können.

Nun begann die Planung …. Welche Rahmen? Schwarz oder weiß? Welche Größen? Wo bestellen? Wie viele Bilder sollte jeder überhaupt ausstellen? Passten alle an die Wand? Und welche Bilder wollten wir nehmen? Wie sollte der Flyer aussehen? Wo konnten wir unsere Ausstellung bewerben? Welches Thema bedienen, da wir als Club und den gemeinsamen Exkursionen sozusagen noch in den Kinderschuhen steckten? Nach vielen Gesprächen zwischen den Clubmitgliedern und etlichen Vorschlägen für Ausstellungsnamen, einigten wir uns auf „Natur & Kultur“. So waren alle frei in der Auswahl ihrer Bilder und mussten sich nicht auf ein bestimmtes Thema festlegen.

Jedes Mitglied hat der Gruppe bis zu 10 Bilder vorgestellt, die für ihn in Frage kamen, ausgestellt zu werden. Es wurde darüber diskutiert, ob noch kleine Verschönerungsmaßnahmen wie Ausrichtung des Bildes und/oder ein anderer Beschnitt vorteilhafter wäre etc. Nachdem sich letztendlich jeder für drei seiner Bilder entschieden hat, wussten wir dann auch endlich, dass wir vom Platzangebot ein großes Bild ( Rahmen: 60 x 80 cm) und zwei kleinere (Rahmen: 50 x 60 cm) hängen konnten.

Ein weiterer Halt auf dem Weg zur Ausstellung war die Entscheidung, welches Material wir für die Bilder nehmen und wo wir diese drucken lassen. Gute Erfahrung hatte ein Clubmitglied mit der hier beheimateten Medienagentur von Martin Zirbes. Nach einem Probedruck auf verschiedenen Materialien war schnell für uns klar, dass wir uns für den Druck auf Barytpapier entscheiden.

Nun wurden bis zum Aufbautag alle Arbeiten, die noch erledigt werden mussten auf die Mitglieder verteilt. Vom Getränke und Knabberkram kaufen, bis zum Plakat abholen und aufhängen (Dank an die Firma Jünger für die Leihgabe!), Abholung der Rahmen bei Martin Zirbes (auch hier ein Dank für die super Betreuung und Beratung bei Bilddruck und Bilderrahmen!) und vieles mehr.

Einen Tag vor der Vernissage trafen sich dann alle Lichtfänger, um die Räumlichkeiten herzurichten und die Bilder zu rahmen, in eine interessante Reihenfolge zu bringen und aufzuhängen. Die Motivation war groß und alle arbeiteten Hand in Hand.

Am Tag der Ausstellung noch der Soundcheck mit Stefan Janke, der für die musikalische Untermalung sorgen sollte (auch hier geht unser Dank hin!) und ein letztes Gespräch mit Rainer Danne, Leiter der Volkshochschule und selbst leidenschaftlicher Fotograf, den wir für die Eröffnungsrede unserer Vernissage gewinnen konnten. (Lieben Dank dafür!)

Und dann war es soweit…. Donnerstag, 21. September 2017 – 19 Uhr

Die ersten Gäste trafen ein…. Schauten sich die Bilder an… verharrten an der Beamer-Projektion, die die Lichtfänger-Mitglieder mit Vorstellung ihrer Person zeigte, tranken Sekt, Saft & Co. (vielen Dank an Kim Kube, Tobias Klein und Roberto Vigra für das Ausschenken der Getränke!) und unterhielten sich im schnell anwachsenden Stimmengewirr.

Gegen halb acht begrüßte Thorsten Denz, 1. Vorsitzender von „Die Lichtfänger“ alle Anwesenden und hielt die erste Rede unseres jungen Fotoclubs vor überraschend vielen Besuchern.
Anschließend rundete Rainer Danne mit seiner Begrüßungsrede den Beginn dieses Abends ab, indem er unter anderem Einblicke in die eigenen Fotografieerlebnisse gewährte und über die Entstehung des VHS-Fotoclubs Iserlohn sprach.

Schnell wurden wieder die Gespräch aufgenommen, die Musik spielte, die Fotografen konnten zu ihren Bildern befragt werden – Wo wurde das Foto gemacht – Wie wurde es gemacht und und und.

Als die letzten Besucher gegangen, die Räume aufgeräumt waren, Material in verschiedene Autos verpackt war… fuhr jeder mit einem guten Gefühl nach Hause und war gespannt auf die Besucher in den kommenden Tagen, an denen immer ein oder zwei Lichtfänger während der Öffnungszeiten vor Ort waren, um auch diesen Interessierten Rede und Antwort zu stehen.

Herbstlandschaften

Am 07.10.2017 haben wir uns zur Exkursion „Herbstbilder an der Sorpe und Umgebung“ getroffen.

Wir! Das waren diesmal Ralf und Ansgar.
Die Exkursion fand parallel zur Schottland-Fahrt statt, auf der Susanne, Sabine, Jörg, Thorsten und Dietmar waren.
Bleiben immer noch 9 Lichtfänger.
Von denen konnten aber bis auf Ralf und Ansgar kein anderer mehr. Vielleicht lag es an dem eher regnerischen Aussichten. Vermutlich ist es aber eher zum Jahresende immer schwieriger, alle unter einen Hut zu bekommen.

Wir haben uns also um 11 Uhr am Seilersee-Parkplatz getroffen.
Abstimmung über das Weitere für diese Exkursion:
– Wetteraussicht ist so la la – es ist aktuell trocken und lt. Wettervorhersage soll es aber in den nächsten 2 Stunden anfangen zu regnen
– und bei Herbstlandschaften erwarten wir bunte Blätter an den Bäumen
Die Temperaturen sind ehrlich gesagt noch gar nicht so kalt, als dass die Bäume die Blätter „werfen“. Sowohl hier am Seilersee als auch an der Sorpe. 
Wir haben kurz überlegt und uns dazu entschieden, in den Wald hinter dem Seilersee zu gehen. Passte von der Örtlichkeiten her und die kommende Aussicht auf Regen tat ihr übriges dazu. Und – wir beide waren noch nicht hier spazieren. Können wir also mal kennen lernen.

Auf der Suche nach bunten Blättern sind uns viele grüne und einige gelbe Blätter aufgefallen. Der Boden war ebenfalls schon mit herunter gefallenen Blättern bedeckt. Rote Blätter – Fehlanzeige. Am Hotel Vier Jahreszeiten haben wir dann doch einen Baum mit roten Blättern gefunden. Endlich.
Im weiteren Spaziergang mit Fachsimpelei über fotografische und andere Themen sind uns noch einige Pilze aufgefallen. (Passt – ist die Hausaufgabe!)

Nach zwei Stunden im Wald haben wir langsam das Ende des Rundwegs erreicht und es fängt auch gerade an zu tropfen. Also wieder zurück zum Auto.

Zusammenfassend haben wir auch ein paar Bilder gemacht. Nicht viele.

Ansgar

Galerie der Herbstlandschaften

Fotoreise nach Schottland

TAG 1 – Edinburgh

Die Koffer sind gepackt, Kameras, Objektive und Stative sind sicher verstaut, die Speicherkarten formatiert. Es ist so weit. Nach einem Jahr planen und vorbereiten  befinden wir uns auf dem Weg nach Edinburgh, Schottland. Und wenn alles gut geht, sind heute Abend, nach einem ersten Stadtrundgang, die Teilnehmer aus allen Himmelsrichtungen in einem Pub am Grassmarket oder der Victoria Street versammelt.

Nach einem ruhigen Flug haben wir Edinburgh pünktlich erreicht. Mit der Tram ging es bis fast vor die Haustür unsere Unterkunft. Direkt nach dem Beziehen unseres Domizils sind wir durch die Stadt gewandert, für den ersten Überblick erklommen wir den Calton Hill und weiter über die North Bridge zur Royal Mile. Um unseren letzte Teilnehmerin in Empfang zu nehmen, ging es zurück zur Unterkunft.

TAG 2 – Edinburgh

Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir in die Stadt aufgebrochen, um noch unentdeckte Gebiete zu entdecken.

Ein kurzer Besuch in der Tourist Information brachte auch schnell das gewünschte Ziel, ein Wanderweg entlang des „Water of Leith“, einem kleinen Fluß durch Edinburgh, an dem ich trotz mehrere Besuche noch nicht gewesen bin. Zu mittag sind wir in einem Pub in Stockbridge eingekehrt. Am Ende der Route steht der Hafen, den wir in der blauen Stunde abgelichtet haben. Den Tage haben wir in einem indischen Restaurant bei Chicken Massala, Naan und Mango Lassi ausklingen lassen.

TAG 3 – Highlands – Kinlochleven

Wir haben den Tag mit einem gemütlichen Frühstück begonnen. Nach mehrfachem auf und ab zum Koffer hinunter tragen sind wir mit der Tram zum Flughafen gefahren, um unseren Bus abzuholen. Unser erster Zwischenstop war unter den Forth Bridges. Weiter ging die Fahrt in die Highlands. Der zweite war bei Kaffee und Kuchen in Callander. Nach der Fahrt durch die wundervollen Highlands mit ausgesprochen abwechslungsreichen Wetter erreichten wir das Tagesziel in Kinlochleven. Zum Abschluss ging es in den Pub.

TAG 4 – The Jacobite

Am 4. Tag stand bereits einer der Höhepunkte auf dem Programm: The Jacobite, eine Dampflockfahrt von Fort William nach Mallaig und zurück.

Besinnlich startet die Fahrt bevor es schnaufend durch die Highlands hinauf zum Glenfinnan Viadukt geht. Weiter ging es bis nach Mallaig, wo man laut Reiseführer nicht viel mehr als die eineinhalb Stunden braucht um alles zu sehen. Es stimmt;-)


Auf dem Weg von Fort William haben wir einen Umweg über Glencoe in Richtung Glen Etive gemacht. Entlag eines fantastischen Flußtals, teilweise mit einer richtigen Klamm, über eine Single Track Road ging es durch ständig wechselnde Lichtbedingungen. Begleitet wurden wir durch die Brunftschreie der Hirsche. Apropos Hirsch: Jörg hat sich auf einen Hirsch eingeschossen, der sich direkt neben der Strasse nicht wegbewegen wollte. Bis auf wenige Meter angenähert, hatte sich der Hirsch dann doch enfernt.

Den Tageabschluss haben wir ganz traditionell im Pub genossen.

TAG 5 – Isle of Skye

Weiter ging die Reise in Richtung Nord-Westen, zur Isle of Skye. Entlang des Weges legten wir an besonderen Stellen wieder kurze Stops ein. Beispielsweise oberhalb des Eilean Donan Castle um den Blick von oben zur Einstimmung genießen zu können. Direkt im Anschluss besichtigten wir das Castle, das bereits in vielen Filmen als Kullisse gedient hat und als das meistfotografierte in Schottland gilt.

Nach weiteren kurzen Stops ging es über die Skye Bridge auf die Isle of Skye. Bei typisch wechslhaftem Wetter fuhren wir bis zu unserer Unterkunft. Nach kurzer Suche am Hang sind wir wieder aufgebrochen um das Örtchen mit seiner weltbekannten bunten Hafenpromenade zu fotografieren.

Danach ging es zum Tagesabschluss in ein Restaurant, welches uns von unserem Gastgeber empfohlen wurde. Es war wieder ein gelungener Tag mit schönen Fotomotiven.

Tag 6 – Isle of Skye

Nach unserem Frühstück brachen wir weiter in Richtung Norden auf, um Trotternish zu erkunden. Erster Halt, den wir mangels Sicht ausgelassen haben. Die Wolken der Wolkeninsel waren schlicht zu tief. Also weiter zu den Lealt Falls.

Rund um die Lealt falls gab es einiges zu erkunden, direkt an den Wasserfällen, einem alten Steinbruch und diversen Ruinen direkt am Meer.

Nächster Halt war am Kilt Rock und Mealt Falls. Ein sehr hoher Wasserfall vor den hohen Klippen.

Anschließend sind wir bis in die Wolken gefahren, hoch zum Quiraing. Diese waren jedoch so dicht, dass wir uns hier nicht lang aufgehalten haben. Außerdem wuchs der Kaffeedurst bei der durchaus feuchten Wetterlage.

Nach dem Kaffee haben wir noch Langzeitbelichtungen vom Hafen gemacht. Abschließend haben wir es uns zur Bildbesprechung bei Zitronentee und Bier bequem gemacht.

Tag 7 – Isle of Skye

Nach dem ordentlichen Frühstück ging die Fahrt nach Sligachan zum kurzen Halt an der alten Brücke. Danach ging es gleich weiter zu den Fairy Pools, sehr schöne Kaskaden von Wasserfällen, ideal für Langzeitbelichtungen. Hier sind wir etwas länger geblieben als gedacht;-)

Von hier aus waren bis zum Loch Brittle, wo die Straße am Strand endet. Also zurück nach Carbost zu Kaffee und Kuchen. Direkt gegenüber ist die einzige Destillerie auf Skye, die wir dann besichtigten. Zu jedem Schottlandbesuch gehört wenigstens eine Destilleriebesichtigung.

Abschließend waren wir auf einem steinzeilichen Rundbau, oben auf einem Hügel. Am Abend haben wir das wohl britischte Essen genossen, was man bekommen kann: Fish and Chips.

Bei einer Bildbesprecchung mit Bier und Whisky haben wir den Abend ausklingen lassen.


Tag 8 – Isle of Skye

Nach dem guten Aussichten für den Vormittag haben wir uns zum zweiten Mal zum Old Man of Storr aufgemacht. Hnd wirklich, eine fantastische Sicht auf und vom Storr war uns beschienen, allerdings erkämpft bei durchaus schwierigen Bodenverhältnissen. Nahezu jeder, der den Aufstieg gewagt hat, ist einmal ausgerutscht. Oben hat uns der ein oder andere Schauer erwischt, was jedoch nicht so schlimm war, wie das, was uns noch etwarten sollte.

Am nächsten Fotopunkt, den Coral Beaches, sind wir in den in einen ausgiebigen Regenschauer gekommen. Besonders der Rückweg zum Auto hat bei jedem für durchnässte Kleidung gesorgt.

Danach gab es zum Ausgleich den wohl leckersten Kuchen auf der Isle of Skye oder gar in Schottland.

Allerdings ist zwecks Trockenlegung der Teilnehmer der Neist Point sprichwörtlich leider ins Wasser gefallen.

Ohne weitere fotografische Aktivitäten waren wir beim letzten Essen auf der Isle of Skye im No.1, wo wir es uns am bereits letzten Abend auf der Isle of Skye haben gut gehen lassen.

Tag 9 – Highlands

Nach dem Frühstück stand uns der Tag mit den meisten Meilen bevor. Gemäß dem Wunsch der Teilnehmer noch ein Castle anzuschauen, wurde das Urquhart Castle am Loch Ness mit in die Route aufgenommen. Aufgrund der einmaligen Lichstimmung legten wir am Eilean Donan Castle noch zwei Fotopunkte ein. Erst vom Norden aus mit Gegenlicht und dann mit Regenbogen vom Süden aus. Was für eine einmalige Chance die uns geboten wurde.

Ohne weitere Pausen ging die Fahrt zum Urquhart Castle malerisch am Loch Ness gelegen. Bei wunderschönem Sonnenschein konnten wir hier noch einmal Schottlands kontrast und abwechslungsreiches Wetter genießen. Weiter ging die Reise in die Nähe von Pitlochry um eine Schlucht zu erkunden. Tages und Reiseabschluss war im Moulin Inn, einem richtig urigen, über 300 Jahre alten Pub.

Tag 10 – Rückreise

Nach unserem letzten Schottischen Frühstück fuhren wir direkt zum Flughafen in Edinburgh. Hier trennten sich die Teilnehmer um wieder in ihre Flieger zu steigen und die Heimat anzusteuern.

Resümee

Ich hoffe und denke, dass es allen gefallen hat auf der ersten großen Lichtfänger Exkursion ins Ausland. Einige schottische Pfunde weniger und einige kulinarische Pfunde mehr, mit vielleicht unvergesslichen Aufnahmen im Gepäck werden wir uns abschließend noch zu einer Besprechung und Auswertung unserer Aufnahmen treffen. Es wurde schon von einem Fotobuch gesprochen, auf dass ich mich schon freue.

Das Wichtigste ist, dass alle Teilnehmer Spaß hatten und jeder auf seine Kosten gekommen ist. Ich wünsche mir, dass die  Erwartungen aller weitest möglich erfüllt worden sind, ob Wasserfälle, Regenbogen, Wolken, Highlands in verschiedensten Licht und Wetterbedingungen, Landschaft und Stadt, Tee und Whisky. Und dass noch einige Wünsche für die nächste Reise geblieben sind…

Zum guten Schluss denke ich, dass es eine Wiederholung geben wird, ob nach Schottland oder anderswo, steht noch nicht fest. Dass wir fahren jedoch schon. 

Für alle diejenigen, die gerne die Fotos sehen möchten, hier der Link zu unserer Flickrgruppe:

https://www.flickr.com/groups/4191248@N21/

Viel Spaß beim Stöbern

Tierpark und Botanischer Garten in Bochum

Exkursion zum Tierpark und zum Botanischem Garten in Bochum

Bei durchwachsenem Wetter machten Dietmar , Margit und ich uns um 9 Uhr auf nach Bochum, dort trafen wir uns um 10 Uhr mit Ansgar, Nicole und Jörg. Gemeinsam ging es dann zum ersten Highlight des Tages, der Fütterung der Seelöwen und Pinguine. Was für ein Spektakel, Pinguine und Seelöwen bekamen Fisch, unglaublich oder? Nach diesem einzigartigen Ereignis ging jeder bei leichtem Nieselregen auf die Jagd nach seinem Foto des Tages.

Das Aquarium und Terrarium bietet hier sehr viele Möglichkeiten, denn dies ist das wirklich Sehenswerte in diesem kleinen aber feinen Tierpark. 

Um 12 Uhr hatten wir genügend im Tierpark fotografiert und kamen überein im benachbarten Franz Ferdinand einen Kaffee zu trinken, Jörg verabschiedete sich an dieser Stelle. 

Zu Margits größter Verzückung entpuppte sich das Franz Ferdinand als Wiener Kaffeehaus mit diversen Österreichischen Spezialitäten und auch Kaffeespezialitäten. Es blieb also nicht nur beim Kaffee sondern auch der Apfelstrudel musste unbedingt verkostet werden.

Frisch gestärkt fuhren wir dann zum Botanischen Garten an der Universität und konnten dort in Bereiche gelangen, die sonst verschlossen sind und sahen die verschiedensten Chilischoten in den unterschiedlichsten Schärfegraden, die mit Schärfegrad 10 hatte den Beinamen Fataliis. Es gab riesige Seerosenblätter zu bestaunen und bizarre Blüten von Orchideen und anderen Blumen. In der Tropenhalle hatten wir Glück, dass unsere Objektive nicht beschlugen, am Teich waren die Frösche bereits ausgezogen, trotzdem fanden wir dort auch andere fotogene Objekte. Einzig der Chinesische Garten entpuppte sich als nicht zugänglich, da sich dort eine Horde interessierter Zuhörer um irgendeinen Professor scharrte die den Eingang damit gänzlich blockierten. Da es nun auch schon auf 16 Uhr zuging, machten wir uns wieder auf Richtung Auto.

So ich hoffe alles zusammengefasst zu haben und den meines Erachtens wenigen Teilnehmern hat es gefallen.

Sabine

 

Rapsfelder

Rapsfelder-Exkursion am 06.05.2017

Ursprünglich war geplant, dass wir mit Ralf am 06.05.2017 uns zum Rapsfelder-Fotografieren zwischen Eisborn und der Sorpe treffen.
Am 02.05. hatten wir unser Lichtfänger-Treffen im Studio und da teilte uns Ralf mit, dass wir ein Riesenproblem haben – die Natur hat sich einfach nicht an unseren Zeitplan gehalten und die Rapsfelder waren bereits verblüht.
Ralf ist dann noch in der näheren Umgebung von Iserlohn herum gefahren und hat weitere Rapsfelder gesucht, die als Objekt zur Verfügung (bzw. zur Blüte) stehen. Aber die Vegetation im städtischen Bereich ist einfach zu weit gewesen.

Daher haben wir das offizielle Treffen am 06.05.2017 ausfallen lassen.

Aber:
Der „Virus“ Rapsfelder war trotzdem in unsere Köpfe gepflanzt.

Ich war zufälligerweise im Bergischen unterwegs und habe dort mehr links und rechts von der Straße als auf die Straße geschaut. (Gut das der Verkehr da nicht so gestört hatte.)
Bei Zurstraße habe ich dann neben schönen Rapsfeldern auch einen Parkplatz gefunden, so dass ich auch halten und vom Motorrad absteigen konnte. Da man ja heutzutage das Mobiltelefon immer dabei hat, ist auch dann eine qualitativ gute Fotografie möglich. (So versprechen das immer die Hersteller.)

Auch anderen Lichtfängern sind noch ein paar Fotos gelungen.
Diese sind in der Galerie zu besichtigen.

Ansgar

Galerie der Rapsfelder