Alle Artikel von Thorsten Denz

Fotoreise nach Rotterdam

Die Lichtfänger unterwegs
in Rotterdam
vom 27. – 30. September

Treffpunkt der Lichtfänger ist am Donnerstag Abend im Hostel.
Nach und nach trudeln wir ein und verteilen uns auf die Zimmer.
Einige gehen noch zum Bahnhof, der Central Station.

Nach dem gemeinsamen Frühstück brechen wir in kleinen Gruppen auf Rotterdam fotografisch zu entdecken. Die Schwerpunkte sind dabei natürlich Architektur und Street. Die berühmten Brücken und Häuser laden zum Erarbeiten der eigenen fotografischen Perspektive ein. Teilweise treffen wir uns am Quai zur Langzeitbelichtung der Erasmusbrücke. Ein langer Tag mit vielen Kilometern Fußweg. Aber durchaus lohnenswert.

Bei einem gemeinsamen Abendessen beschließen wir den Tag.
Obwohl, einige kehren nochmal zum Quai zurück und treffen sich zu Nachtaufnahmen der Erasmusbrücke.

Am Samstag geht die Erkundung weiter.
Am Vormittag treffen wir uns zur Hafentour, etwas Pause vom Laufen schadet nicht und ermöglicht uns zudem einen anderen Blick auf Rotterdam und den Hafen. Anschließend geht es wieder durch die Stadt. Zu Fuß oder per Straßen- oder U-Bahn geht die Erkundung weiter.

Zum Abend haben wir uns auf zwei Treffpunkte aufgeteilt, je nach Interesse an der Willemsbrug und dem Euromast, um die Abend bzw. die blaue Stunde zu erleben.

Am Rückreisetag machen wir noch einen Stopp an den Windmühlen von Kinderdijk.

Eine Auswahl einiger Exkursions-Bilder findet ihr hier…

Fotoreise nach Schottland

TAG 1 – Edinburgh

Die Koffer sind gepackt, Kameras, Objektive und Stative sind sicher verstaut, die Speicherkarten formatiert. Es ist so weit. Nach einem Jahr planen und vorbereiten  befinden wir uns auf dem Weg nach Edinburgh, Schottland. Und wenn alles gut geht, sind heute Abend, nach einem ersten Stadtrundgang, die Teilnehmer aus allen Himmelsrichtungen in einem Pub am Grassmarket oder der Victoria Street versammelt.

Nach einem ruhigen Flug haben wir Edinburgh pünktlich erreicht. Mit der Tram ging es bis fast vor die Haustür unsere Unterkunft. Direkt nach dem Beziehen unseres Domizils sind wir durch die Stadt gewandert, für den ersten Überblick erklommen wir den Calton Hill und weiter über die North Bridge zur Royal Mile. Um unseren letzte Teilnehmerin in Empfang zu nehmen, ging es zurück zur Unterkunft.

TAG 2 – Edinburgh

Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir in die Stadt aufgebrochen, um noch unentdeckte Gebiete zu entdecken.

Ein kurzer Besuch in der Tourist Information brachte auch schnell das gewünschte Ziel, ein Wanderweg entlang des „Water of Leith“, einem kleinen Fluß durch Edinburgh, an dem ich trotz mehrere Besuche noch nicht gewesen bin. Zu mittag sind wir in einem Pub in Stockbridge eingekehrt. Am Ende der Route steht der Hafen, den wir in der blauen Stunde abgelichtet haben. Den Tage haben wir in einem indischen Restaurant bei Chicken Massala, Naan und Mango Lassi ausklingen lassen.

TAG 3 – Highlands – Kinlochleven

Wir haben den Tag mit einem gemütlichen Frühstück begonnen. Nach mehrfachem auf und ab zum Koffer hinunter tragen sind wir mit der Tram zum Flughafen gefahren, um unseren Bus abzuholen. Unser erster Zwischenstop war unter den Forth Bridges. Weiter ging die Fahrt in die Highlands. Der zweite war bei Kaffee und Kuchen in Callander. Nach der Fahrt durch die wundervollen Highlands mit ausgesprochen abwechslungsreichen Wetter erreichten wir das Tagesziel in Kinlochleven. Zum Abschluss ging es in den Pub.

TAG 4 – The Jacobite

Am 4. Tag stand bereits einer der Höhepunkte auf dem Programm: The Jacobite, eine Dampflockfahrt von Fort William nach Mallaig und zurück.

Besinnlich startet die Fahrt bevor es schnaufend durch die Highlands hinauf zum Glenfinnan Viadukt geht. Weiter ging es bis nach Mallaig, wo man laut Reiseführer nicht viel mehr als die eineinhalb Stunden braucht um alles zu sehen. Es stimmt;-)


Auf dem Weg von Fort William haben wir einen Umweg über Glencoe in Richtung Glen Etive gemacht. Entlag eines fantastischen Flußtals, teilweise mit einer richtigen Klamm, über eine Single Track Road ging es durch ständig wechselnde Lichtbedingungen. Begleitet wurden wir durch die Brunftschreie der Hirsche. Apropos Hirsch: Jörg hat sich auf einen Hirsch eingeschossen, der sich direkt neben der Strasse nicht wegbewegen wollte. Bis auf wenige Meter angenähert, hatte sich der Hirsch dann doch enfernt.

Den Tageabschluss haben wir ganz traditionell im Pub genossen.

TAG 5 – Isle of Skye

Weiter ging die Reise in Richtung Nord-Westen, zur Isle of Skye. Entlang des Weges legten wir an besonderen Stellen wieder kurze Stops ein. Beispielsweise oberhalb des Eilean Donan Castle um den Blick von oben zur Einstimmung genießen zu können. Direkt im Anschluss besichtigten wir das Castle, das bereits in vielen Filmen als Kullisse gedient hat und als das meistfotografierte in Schottland gilt.

Nach weiteren kurzen Stops ging es über die Skye Bridge auf die Isle of Skye. Bei typisch wechslhaftem Wetter fuhren wir bis zu unserer Unterkunft. Nach kurzer Suche am Hang sind wir wieder aufgebrochen um das Örtchen mit seiner weltbekannten bunten Hafenpromenade zu fotografieren.

Danach ging es zum Tagesabschluss in ein Restaurant, welches uns von unserem Gastgeber empfohlen wurde. Es war wieder ein gelungener Tag mit schönen Fotomotiven.

Tag 6 – Isle of Skye

Nach unserem Frühstück brachen wir weiter in Richtung Norden auf, um Trotternish zu erkunden. Erster Halt, den wir mangels Sicht ausgelassen haben. Die Wolken der Wolkeninsel waren schlicht zu tief. Also weiter zu den Lealt Falls.

Rund um die Lealt falls gab es einiges zu erkunden, direkt an den Wasserfällen, einem alten Steinbruch und diversen Ruinen direkt am Meer.

Nächster Halt war am Kilt Rock und Mealt Falls. Ein sehr hoher Wasserfall vor den hohen Klippen.

Anschließend sind wir bis in die Wolken gefahren, hoch zum Quiraing. Diese waren jedoch so dicht, dass wir uns hier nicht lang aufgehalten haben. Außerdem wuchs der Kaffeedurst bei der durchaus feuchten Wetterlage.

Nach dem Kaffee haben wir noch Langzeitbelichtungen vom Hafen gemacht. Abschließend haben wir es uns zur Bildbesprechung bei Zitronentee und Bier bequem gemacht.

Tag 7 – Isle of Skye

Nach dem ordentlichen Frühstück ging die Fahrt nach Sligachan zum kurzen Halt an der alten Brücke. Danach ging es gleich weiter zu den Fairy Pools, sehr schöne Kaskaden von Wasserfällen, ideal für Langzeitbelichtungen. Hier sind wir etwas länger geblieben als gedacht;-)

Von hier aus waren bis zum Loch Brittle, wo die Straße am Strand endet. Also zurück nach Carbost zu Kaffee und Kuchen. Direkt gegenüber ist die einzige Destillerie auf Skye, die wir dann besichtigten. Zu jedem Schottlandbesuch gehört wenigstens eine Destilleriebesichtigung.

Abschließend waren wir auf einem steinzeilichen Rundbau, oben auf einem Hügel. Am Abend haben wir das wohl britischte Essen genossen, was man bekommen kann: Fish and Chips.

Bei einer Bildbesprecchung mit Bier und Whisky haben wir den Abend ausklingen lassen.


Tag 8 – Isle of Skye

Nach dem guten Aussichten für den Vormittag haben wir uns zum zweiten Mal zum Old Man of Storr aufgemacht. Hnd wirklich, eine fantastische Sicht auf und vom Storr war uns beschienen, allerdings erkämpft bei durchaus schwierigen Bodenverhältnissen. Nahezu jeder, der den Aufstieg gewagt hat, ist einmal ausgerutscht. Oben hat uns der ein oder andere Schauer erwischt, was jedoch nicht so schlimm war, wie das, was uns noch etwarten sollte.

Am nächsten Fotopunkt, den Coral Beaches, sind wir in den in einen ausgiebigen Regenschauer gekommen. Besonders der Rückweg zum Auto hat bei jedem für durchnässte Kleidung gesorgt.

Danach gab es zum Ausgleich den wohl leckersten Kuchen auf der Isle of Skye oder gar in Schottland.

Allerdings ist zwecks Trockenlegung der Teilnehmer der Neist Point sprichwörtlich leider ins Wasser gefallen.

Ohne weitere fotografische Aktivitäten waren wir beim letzten Essen auf der Isle of Skye im No.1, wo wir es uns am bereits letzten Abend auf der Isle of Skye haben gut gehen lassen.

Tag 9 – Highlands

Nach dem Frühstück stand uns der Tag mit den meisten Meilen bevor. Gemäß dem Wunsch der Teilnehmer noch ein Castle anzuschauen, wurde das Urquhart Castle am Loch Ness mit in die Route aufgenommen. Aufgrund der einmaligen Lichstimmung legten wir am Eilean Donan Castle noch zwei Fotopunkte ein. Erst vom Norden aus mit Gegenlicht und dann mit Regenbogen vom Süden aus. Was für eine einmalige Chance die uns geboten wurde.

Ohne weitere Pausen ging die Fahrt zum Urquhart Castle malerisch am Loch Ness gelegen. Bei wunderschönem Sonnenschein konnten wir hier noch einmal Schottlands kontrast und abwechslungsreiches Wetter genießen. Weiter ging die Reise in die Nähe von Pitlochry um eine Schlucht zu erkunden. Tages und Reiseabschluss war im Moulin Inn, einem richtig urigen, über 300 Jahre alten Pub.

Tag 10 – Rückreise

Nach unserem letzten Schottischen Frühstück fuhren wir direkt zum Flughafen in Edinburgh. Hier trennten sich die Teilnehmer um wieder in ihre Flieger zu steigen und die Heimat anzusteuern.

Resümee

Ich hoffe und denke, dass es allen gefallen hat auf der ersten großen Lichtfänger Exkursion ins Ausland. Einige schottische Pfunde weniger und einige kulinarische Pfunde mehr, mit vielleicht unvergesslichen Aufnahmen im Gepäck werden wir uns abschließend noch zu einer Besprechung und Auswertung unserer Aufnahmen treffen. Es wurde schon von einem Fotobuch gesprochen, auf dass ich mich schon freue.

Das Wichtigste ist, dass alle Teilnehmer Spaß hatten und jeder auf seine Kosten gekommen ist. Ich wünsche mir, dass die  Erwartungen aller weitest möglich erfüllt worden sind, ob Wasserfälle, Regenbogen, Wolken, Highlands in verschiedensten Licht und Wetterbedingungen, Landschaft und Stadt, Tee und Whisky. Und dass noch einige Wünsche für die nächste Reise geblieben sind…

Zum guten Schluss denke ich, dass es eine Wiederholung geben wird, ob nach Schottland oder anderswo, steht noch nicht fest. Dass wir fahren jedoch schon. 

Für alle diejenigen, die gerne die Fotos sehen möchten, hier der Link zu unserer Flickrgruppe:

https://www.flickr.com/groups/4191248@N21/

Viel Spaß beim Stöbern

Sterbecker Tal

Exkursion am 17.06.2017

Schon der Beginn ist etwas ungewöhlich, der Treffpunkt für unsere kleine Entdeckungstour und Wanderung ins Sterbecker Tal ist eine Autobahnraststätte. Von hier aus geht es, durchaus abenteuerlich, durch den Wald und einen Tunnel. Nach der kleinen Jungeltour erreichen wir einen unscheinbaren Platz im Wald, auf beiden Seiten sind unscheinbare Erdhügel erkennbar. An einer Stelle ist ein Eingang zu sehen. Ähnlich sieht es etwas weiter unten auf der anderen Seite aus. Gut, dass wir Kooridnaten erhalten haben. Die Stellen sind so zugewachsen und damit unscheinbar, dass sie schwer zu erkennen sind.Die Natur hat sich schon sehr viel zurückerobert.

Das besondere an diesem Lost Place ist, dass hier einmal Sprengstoff und Munition hergestellt wurde. Verteilt auf die gesamte Länge des Tals waren die Fabrik- und Produktionsgebäude verteilt, von denen heute nur noch wenig zu sehen ist. Das erklärt die Wälle und weit verteilten Gebäude, die im Fall einer Explosion die Druckwelle noch oben ableiten sollte und den Schaden auf einen kleinen Teil beschränken sollte. 

Hinter einem der Hügel bzw. Schutzwällen befindet sich ein eingestürztes Gebäude. Weiter den Weg entlang steht noch ein ganzes Gebäude hinter einem Wall. Weiter unten am Ende des Tals befinden sich noch einige Gebäude, von denen einzelne noch bewohnt sein sollen.

Spannend ist die Natur zu beobachten und zu fotografieren, wie sie sich die ehemaligen Anlagen aus Stein und Beton wieder zurück erobert. Da die einzelnen Stellen teilweiese recht beengt sind, teilen wir uns zum fotografieren und suchen auf.

Thorsten

Galerie des Sterbecker Tals