Ausstellung 2017

Ausstellung in der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf – 2017

Im Mai 2017 wurde die Idee geboren, eine Foto-Ausstellung zu präsentieren.
Die Idee dahinter war, dass wir uns als neu gegründeter Fotoclub bekannt machen und natürlich auch der breiten Öffentlichkeit unsere Bilder zeigen können.

Nur wer sollte uns Räumlichkeiten zur Verfügung stellen? Viele Möglichkeiten wurden in den Raum geworfen und manche auch direkt wieder verworfen. Letztendlich bot sich die Möglichkeit, für neun Tage im Haus A der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf einen Raum zu bekommen. (Vielen Dank an Herrn Schäfer, Museumleiter Iserlohn, für das entgegengebrachte Vertrauen!).
Der Raum war perfekt und bot genug Platz für unsere Bilder. Weiß geputzte Wände, viel Glas, das alte Fachwerkhaus in den Anbau integriert… ein tolles Ambiente! Über einen Flur, auf dem wir während der Vernissage über einen Beamer unsere Clubmitglieder vorstellen wollen, kommt man in eine Küche, in der wir dann auch genügend Getränke kaltstellen können.

Nun begann die Planung …. Welche Rahmen? Schwarz oder weiß? Welche Größen? Wo bestellen? Wie viele Bilder sollte jeder überhaupt ausstellen? Passten alle an die Wand? Und welche Bilder wollten wir nehmen? Wie sollte der Flyer aussehen? Wo konnten wir unsere Ausstellung bewerben? Welches Thema bedienen, da wir als Club und den gemeinsamen Exkursionen sozusagen noch in den Kinderschuhen steckten? Nach vielen Gesprächen zwischen den Clubmitgliedern und etlichen Vorschlägen für Ausstellungsnamen, einigten wir uns auf „Natur & Kultur“. So waren alle frei in der Auswahl ihrer Bilder und mussten sich nicht auf ein bestimmtes Thema festlegen.

Jedes Mitglied hat der Gruppe bis zu 10 Bilder vorgestellt, die für ihn in Frage kamen, ausgestellt zu werden. Es wurde darüber diskutiert, ob noch kleine Verschönerungsmaßnahmen wie Ausrichtung des Bildes und/oder ein anderer Beschnitt vorteilhafter wäre etc. Nachdem sich letztendlich jeder für drei seiner Bilder entschieden hat, wussten wir dann auch endlich, dass wir vom Platzangebot ein großes Bild ( Rahmen: 60 x 80 cm) und zwei kleinere (Rahmen: 50 x 60 cm) hängen konnten.

Ein weiterer Halt auf dem Weg zur Ausstellung war die Entscheidung, welches Material wir für die Bilder nehmen und wo wir diese drucken lassen. Gute Erfahrung hatte ein Clubmitglied mit der hier beheimateten Medienagentur von Martin Zirbes. Nach einem Probedruck auf verschiedenen Materialien war schnell für uns klar, dass wir uns für den Druck auf Barytpapier entscheiden.

Nun wurden bis zum Aufbautag alle Arbeiten, die noch erledigt werden mussten auf die Mitglieder verteilt. Vom Getränke und Knabberkram kaufen, bis zum Plakat abholen und aufhängen (Dank an die Firma Jünger für die Leihgabe!), Abholung der Rahmen bei Martin Zirbes (auch hier ein Dank für die super Betreuung und Beratung bei Bilddruck und Bilderrahmen!) und vieles mehr.

Einen Tag vor der Vernissage trafen sich dann alle Lichtfänger, um die Räumlichkeiten herzurichten und die Bilder zu rahmen, in eine interessante Reihenfolge zu bringen und aufzuhängen. Die Motivation war groß und alle arbeiteten Hand in Hand.

Am Tag der Ausstellung noch der Soundcheck mit Stefan Janke, der für die musikalische Untermalung sorgen sollte (auch hier geht unser Dank hin!) und ein letztes Gespräch mit Rainer Danne, Leiter der Volkshochschule und selbst leidenschaftlicher Fotograf, den wir für die Eröffnungsrede unserer Vernissage gewinnen konnten. (Lieben Dank dafür!)

Und dann war es soweit…. Donnerstag, 21. September 2017 – 19 Uhr

Die ersten Gäste trafen ein…. Schauten sich die Bilder an… verharrten an der Beamer-Projektion, die die Lichtfänger-Mitglieder mit Vorstellung ihrer Person zeigte, tranken Sekt, Saft & Co. (vielen Dank an Kim Kube, Tobias Klein und Roberto Vigra für das Ausschenken der Getränke!) und unterhielten sich im schnell anwachsenden Stimmengewirr.

Gegen halb acht begrüßte Thorsten Denz, 1. Vorsitzender von „Die Lichtfänger“ alle Anwesenden und hielt die erste Rede unseres jungen Fotoclubs vor überraschend vielen Besuchern.
Anschließend rundete Rainer Danne mit seiner Begrüßungsrede den Beginn dieses Abends ab, indem er unter anderem Einblicke in die eigenen Fotografieerlebnisse gewährte und über die Entstehung des VHS-Fotoclubs Iserlohn sprach.

Schnell wurden wieder die Gespräch aufgenommen, die Musik spielte, die Fotografen konnten zu ihren Bildern befragt werden – Wo wurde das Foto gemacht – Wie wurde es gemacht und und und.

Als die letzten Besucher gegangen, die Räume aufgeräumt waren, Material in verschiedene Autos verpackt war… fuhr jeder mit einem guten Gefühl nach Hause und war gespannt auf die Besucher in den kommenden Tagen, an denen immer ein oder zwei Lichtfänger während der Öffnungszeiten vor Ort waren, um auch diesen Interessierten Rede und Antwort zu stehen.